• Strasse: Domplatz 1
  • PLZ: 60311
  • Ort: Frankfurt am Main
  • Öffnungszeiten: täglich 09:00 - 18:00
  • Gelistet: 25. November 2017 01:39
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Der Frankfurter Dom bildet mit seiner Turmspitze einen unverwechselbaren Kontrast zur Skyline der Bankenhochhäuser. Der Turm ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Aufstieg über 328 Stufen wird mit einem einzigartigen Rundumblick über die Stadt belohnt. Auf einer engen Wendeltreppe muss erst das erste und dann das zweite Turmgeschoss erklommen werden. Danach ist die Aussichtsplattform erreicht. Der Rundumbalkon ist mit einer reichverzierten Balustrade geschützt. Im Süden fällt gleich der neue Henniger Turm auf. Einzigartig ist natürlich der Blick über den Römer auf die Skyline der City. Vor dem Römerberg gegenüber der Schirn kann man bereits die neue Frankfurter Altstadt mit ihren engen Gassen erkennen. Ab März 2018 soll sie der Öffentlichkeit zugänglich sein. Noch sind die Bauarbeiten im Gange. Auch die Skyline der Banken ist von hier oben ein tolles Motiv für Fotografen.
Je nach Wetterlage kann man bis in den Taunus blicken. Wenn Sie in der City und in der Nähe des Römers sind, dann lohnt sich ein Abstecher zum Dom und ein Aufstieg auf den Turm.

Aber auch der Dom selbst ist einen Besuch wert. Da die Frankfurter Innenstadt rund um den Römer dicht bebaut war, weist der Dom einige Besonderheiten auf, die auf räumliche Enge zurückzuführen sind. So weist der Dom das längste Querschiff und das vermutlich kürzeste Langschiff auf, da die Baumeister aus Mangel an anderern Flächen in die Breite bauen mussten. Während der Dom bereits im 13. Jahrhundert zu bauen begonnen wurde, konnte mit dem Bau des Turms erst 1415 begonnen werden. Um Platz für einen Turm zu schaffen, musste das damalige Rathaus umziehen. Die Bauleitung für den Turm hatte Madern Gerthener, einem Frankfurter Steinmetz, der auch den Eschenheimer Turm geschaffen hatte. Der Bau des Turms war eine architektonische Herausforderung, da die Gebäudeteile, die hier aufeinanderstoßen, unterschiedliche Höhen haben. Der gesamte Dom ist aus Naturstein errichtet.

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Frankfurter Altstadt rund um den Römer 1943/44 durch Luftangriffe schwer zerstört. Fast alle Fachwerkhäuser verbrannten. Auch der Frankfurter Dom wurde stark beschädigt. Sämtliche Dächer und Fenster wurden zerstört und das Innere des Doms brannte vollständig aus. 1948 begann der Wiederaufbau, der 1953 abgeschlossen war. In den 70er Jahren fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. Zwischen 2000-2009 wurde der Domturm grundlegend saniert.

Der Eintritt auf den Dom kostet 3 Euro.

 

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